Gemeinde Daisendorf

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Pressemitteilung vom 06.10.2020

Die Gemeinde Daisendorf wird eine von zehn Kommunen der sechsten Runde der Fußverkehrs-Checks in Baden-Württemberg

Die Gemeinde Daisendorf wurde für die Teilnahme an den Fußverkehrs-Checks 2020 ausgewählt, die vom Ministerium für Verkehr finanziert werden. „Wir sind sehr stolz und dankbar, dass wir in diesem Jahr für den Fußverkehrscheck 2020 ausgewählt wurden.“, freut sich Bürgermeisterin Jacqueline Alberti. „Wir wollen den Fußverkehr in unserer Gemeinde attraktiver gestalten und damit einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wir sind aber auch davon überzeugt, dass der Fußverkehr der körperlichen und seelischen Gesundheit eines jeden dienlich ist und wir hoffen, mit diesem Projekt das gemeinsame Miteinander der Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde weiter zu fördern und zu stärken.“

Bei den Fußverkehrs-Checks bewerten Bürger und Bürgerinnen, Politik und Verwaltung gemeinsam die Situation vor Ort. Gestartet wird mit einem Auftaktworkshop vor Weihnachten, bei dem eine erste Bestandsanalyse gemeinsam mit allen Akteuren durchgeführt wird. Im Winter geht es bei zwei Begehungen zu Fuß durch die Gemeinde und es werden vor Ort die Schwachstellen ermittelt und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Im Anschluss werden auf dieser Basis Maßnahmenvorschläge zur Fußverkehrsförderung entwickelt, die auf einem Abschlussworkshop vorgestellt und erörtert werden. In der Umsetzung des Projekts wird die Gemeinde durch Herrn Jensch vom Fachbüro Planersocietät unterstützt.

Die Fußverkehrs-Checks werden vom Land Baden-Württemberg seit 2015 durchgeführt. Bislang haben bereits 52 Städte und Gemeinden daran teilgenommen. Dabei haben sich die Fußverkehrs-Checks als sinnvolles Instrument erwiesen, um in Kommunen für die Belange des Fußverkehrs zu sensibilisieren. Ziel der Fußverkehrs-Checks ist es, den Fußverkehr in Politik und Verwaltung wieder als eigenständige und wichtige Mobilitätsform ins Bewusstsein zu rücken.

Die Auswahl der Kommunen wurde von einer Fachjury aus Vertretern und Vertreterinnen des Gemeinde- und des Städtetags Baden-Württemberg, der Universität Stuttgart, des Fachverbands FUSS e. V., der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg sowie des Ministeriums für Verkehr gesichtet. Entscheidend für die Auswahl war u.a. eine möglichst große Bandbreite von Fußverkehrsthemen, aber auch die Einbeziehung des diesjährigen Themenschwerpunkts Mehr Platz zum Gehen. Darüber hinaus wurden bei der Auswahl Kommunen mit unterschiedlicher Größe, Topographie und Erfahrung im Bereich der Fußverkehrsförderung berücksichtigt.

Weitere Informationen:

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/fussverkehr/fussverkehrs-checks/

Teilnahme-Urkunde

Protokoll Auftaktgespräch vom 13.10.2020

Ergebnisprotokoll
Auftaktgespräch Fußverkehr-Check Daisendorf am 13.10.2020


anwesend: Bürgermeisterin Alberti; Frau Kohler (Kinderhaus); Herr Straub (Gemeinderat); Herr Batzlen (Bürgerwerkstatt); Herr Boese (Bürgerwerkstatt)

Der Fußverkehrs-Check fügt sich in die Arbeit der Gemeinde für ein attraktives und sicheres Umfeld im öffentlichen Raum. Die Erarbeitung eines Leitbildes und Arbeiten in einer Bürgerwerkstatt bilden schon heute die konzeptionelle Grundlage, um die Gemeindeentwicklung positiv zu gestalten.
Der Fußverkehrs-Check soll in Daisendorf für die Belange des Fußverkehrs sensibilisieren und stärker in den Fokus rücken.
Der Fußverkehr soll auch im Alltag als eine eigenständige Option wahrgenommen werden. Dazu soll in die Diskussion folgende Aspekte einfließen:

  • Prüfung direkte (Fuß-)Verbindungen aus den Wohnlagen zu zentralen Bereichen: Marktplatz/ Kinderhaus/Fr.Feuerwehr / SB-Markt
  • Aktivierende Routen für verschiedene Interessensgruppen Kinder/Jugendliche; Senioren; Kunst usw. Aktivierende Elemente wie das Programm: Meine Füße sind zum laufen da/ Schulwegplanung (aber für das Kinderhaus)
  • Der Straßenumbau der Situation rund um den Kindergarten wird berücksichtigt
  • Für den Fußverkehr ist ein guter Anschluss an den ÖPNV notwendig. Der Bus fährt heute im Saisonbetrieb (Ostern-Oktober). Dabei verkehren Fahrten im AST Betrieb mit 30 Min Anmeldefrist im Vorhinein.

Die erste Besichtigung ergibt:

  • - Im Gemeindegebiet ist durch Zone 30 die erlaubte Höchstgeschwindigkeit reduziert.
  • - Gehwege fallen als Restflächen aus, es dominiert die Fahrbahn.
  • - Die Anfahrtssituation zum Kinderhaus fällt zusammen mit der Zufahrt zur Freiwilligen Feuerwehr
  • - Sicherungseinrichtungen vor der Treppe lassen erhöhte Kfz- Geschwindigkeiten vermuten
  • - Abbiegeradien fallen Kfz-geeignet aus
  • - Gehwegflächen fallen durch ungenügende Oberflächen auf


Folgende Termine werden für den Fußverkehrs-Check vereinbart:

Auftakt-Workshop            
19.11.2020 – 18:30 Uhr

1.Begehung                     
15.01.2021 – 12:00 Uhr – Treffpunkt Kinderhaus

2. Begehung                    
29.01.2021 – 15:00 Uhr – Treffpunkt Rathaus/Marktplatz

Abschluss-Workshop       
25.02.2021 – 18:30 Uhr

Vorstellung Gemeinderat  
16.03.2021

Fußweg-Check - 1. Rundgang

Presseankündigung Auftaktworkshop

Die Gemeinde Daisendorf nimmt den Fußverkehr unter die Lupe:

Am 19. November startet der Fußverkehrs-Checks 2020 mit einem Auftaktworkshop. BürgerInnen sind eingeladen, gemeinsam mit VertreterInnen aus Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der zu Fuß Gehenden zu diskutieren: Welche Probleme gibt es, wo läuft man gut, wo könnte vielleicht eine Querung der Straße erleichtert werden, wo bräuchte es mehr Platz zum Gehen?

Ziel ist, dass unterschiedliche Akteure den Fußverkehr aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Kern des Projekts sind zwei Begehungen, bei denen vor Ort die Situation der Fußgängerinnen und Fußgänger analysiert wird.

Am 13.10.2020 fand nunmehr das Auftaktgespräch zwischen Herrn Lensch von dem Fachbüro Planersocietät aus Karlsruhe, Vertretern der Daisendorfer Bürgerwerkstatt, der Kinderhausleitung und der Bürgermeisterin statt. In dem Gespräch wurden die örtlichen Verhältnisse vorgestellt, Zielsetzungen besprochen und organisatorischen Abläufe vereinbart.

So wurde unter anderem Donnerstag, der 19.11.2020 als Termin für den Auftaktworkshop festgelegt. Zu dieser Veranstaltung werden alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Daisendorf recht herzlich eingeladen. Die Bürgerschaft erhält die Möglichkeit, die thematischen und räumlichen Schwerpunkte des Projektes kennenzulernen und zu diskutieren. Darüber hinaus werden in dem Auftaktworkshop die zwei Begehungen vorbereitet.

Im Januar 2021 soll es in zwei Begehungen zu Fuß durch Daisendorf gehen. Dabei wird in der ersten Begehung insbesondere der Fußverkehr der Kinder unter die Lupe genommen.

Bei einem Abschlussworkshop im Februar 2021 sollen der Bürgerschaft die Ergebnisse der Begehungen durch Herrn Lensch von dem Fachbüro Planersocietät zusammenfassend vorgestellt werden. Zusätzlich sollen erste Lösungsansätze und mögliche Maßnahmen vertiefend erörtert werden.

Die Fußverkehrs-Checks sind eine landesweite Maßnahme zur Förderung des Fußverkehrs. Neben Daisendorf werden Fußverkehrs-Checks auch in Asperg, Baden-Baden, Esslingen, Gundelfingen, Konstanz, Malsch, Mengen, Metzingen und Wernau durchgeführt. Das Land sowie die Städte und Gemeinden wollen mehr Verkehr auf die Füße verlagern, denn Zufußgehen ist die natürlichste und älteste menschliche Fortbewegungsart, umwelt- und sozialverträglich und fördert die Gesundheit.

Weitere Informationen online unter:

https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/mobilitaet-verkehr/fussverkehr/fussverkehrs-checks/

Absage Auftaktworkshop

Absage Auftaktworkshop - Fußverkehrs-Check 2020 - weiteres Vorgehen


Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Interessierte am Fußverkehrs-Check 2020,

erst einmal bedanke ich mich recht herzlich für Ihre Anmeldung zum Auftaktworkshop zum Fußverkehrs-Check 2020. Gerne hätte ich Sie am 19.11.2020 persönlich im Bürgersaal begrüßt.

Wie Sie vermutlich schon erahnen konnten, kann der Auftaktworkshop zum Fußverkehrs-Check 2020 am kommenden Donnerstag, den 19.11.2020 leider nicht stattfinden. Die zum 02.11.2020 in Kraft getretenen engeren Regelungen der Corona-Verordnung lassen eine solche Veranstaltung aus Sicht der Gemeindeverwaltung nicht zu. Auch spricht das aktuelle Infektionsgeschehen in der Bodenseeregion mit einem Inzidenzwert von 103,7 (https://www.bodenseekreis.de/de/soziales-gesundheit/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten/corona-virus/) zum Wohle und zur Si-cherheit aller Bürger der Gemeinde gegen die Durchführung der geplanten Veranstaltung.

Der Fußverkehrs-Check 2020 ist der Gemeinde trotz Absage der Auftaktveranstaltung sehr wichtig. Daher wurde bereits letzte Woche Rücksprache mit der den Fußverkehrs-Check durchführenden Planersocietät gehalten. Wir haben nunmehr vereinbart, den Auftaktworkshop sozusagen in das Amtsblatt zu verlegen. Wir werden einen Text, in welchem der Fußverkehrs-Check nebst den Hintergründen und Zielen erläutert wird im Amtsblatt veröffentlichen. Gleichzeitig werden wir über das Amtsblatt eine Umfrage in der Bürgerschaft starten. Die Fragen dazu werden derzeit ausgearbeitet. Wir hoffen, dass wir in der KW 48, spätestens in der KW 49 mit der Umfrage starten können.
(Der Auftaktworkshop soll quasi entsprechend der Umfrage zu dem Wochenmarkt Anfang des Jahres durchgeführt werden. Bei der Umfrage zum Wochenmarkt hatten wir eine Rückmeldequote von etwa 30 % und erhoffen uns daher auf diesem Weg ein hohes Feedback aus der Bevölkerung zu erhalten.)

Parallel möchten wir natürlich auch eine Kommunikation und Interaktion der Bürgerschaft im Rahmen dieses Projektes ermöglichen. Daher stehen wir derzeit mit dem Frauenhofer Institut in Kontakt. Wir hoffen bis Ende November ein Programm zu Verfügung gestellt zu bekommen, über welches
Sie als Bürger Ihre Meinungen und Vorschläge zum Fußverkehr in der Gemeinde auch digital einbringen und sich austauschen können. Bestenfalls können Sie z.B. kritische/gefährliche Stellen des Fußverkehrs in unserer Gemeinde sogar in einer hinterlegten Karte eintragen.
Sobald uns das Programm zur Verfügung steht, werden wir den entsprechenden Link im Amtsblatt veröffentlichen und auf unserer Homepage hinterlegen.

An den Terminen zur Begehung der Gemeinde am 15.01.2021 und am 29.01.2021 halten wir erst einmal fest. Auch hier werden wir kurzfristig entscheiden, ob die entsprechenden Verordnungen sowie das aktuelle Infektionsgeschehen eine gemeinsame Begehung zulassen. Doch sind wir uns sicher, dass wir auch hinsichtlich der Begehungen eine kreative Lösung finden, sollte eine gemeinsame Begehung im Januar nicht zulässig sein.

Mit freundlichen Grüßen
Jacqueline Alberti
Bürgermeisterin

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